Restaurants in Köln-Mülheim
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19.04.2019
Vor und hinter verschlossenen Türen ..

Mülheim - Es gibt in unserer Nachbarschaft Geschäfte, Imbisse, Bars und Restaurants, die kommen scheinbar völlig ohne Kundschaft aus. Niemand geht herein und niemand kommt heraus. Das scheint aber keinen zu stören.

Eigentlich müsste das die Besitzer stören, denn die Läden verursachen ständige Kosten, da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber irgendwo muss dieses merkwürdige Geschäftsmodell Sinn machen. Das ist gar nicht so schwer zu erklären:

Man kann z.B. Geld aus diskreten und illegalen Geschäften als Tageseinahme verbuchen, von diesen "Einnahmen" etwas Gewerbe-, Mehrwert- und Einkommenssteuer bezahlen, und schon ist das Geld blütenweiß und alle sind glücklich und zufrieden .. (rb/MF)

Kommentar von Sherlock am 19.04.2018

Die sonst allwissende Verwaltung hält bei diesen Dingen eisern am Prinzip der Ahnungslosigkeit fest. Der Anfangsverdacht auf Geldwäsche wäre eigentlich ein Delikt, bei dem ermittelt werden müsste. Aber die Tatsache, dass jemand seinen Laden dauerhaft geschlossen hat und kaum damit Einnahmen erzielen kann, reicht den Behörden nicht aus. Und wenn der geschätzte Geschäftsmann auch noch Steuern zahlt, ist ja wohl alles in Ordnung ...

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